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Auf der Trumler-Station leben seit einiger Zeit auch Hühner. Ursprünglich sollte die Station eine Futterspende bekommen. Dann stellte sich aber heraus, dass das Futter lebende und gesunde Hühner waren. Die Vögel durften leben bleiben und so gibt es in Wolfswinkel auch Sperber-, Vorwerk-, Federfuß- und Seidenhühner.

Die Geflügelrasse „Deutscher Sperber“ ist von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2012 bestimmt worden. Diese Rasse steht stellvertretend für weitere 103 gefährdete Nutztierrassen in Deutschland und soll damit auf den drohenden Verlust der Artenvielfalt im landwirtschaftlichen Bereich aufmerksam machen.

Vorwerkhühner wurde vor rund 100 Jahren von Oscar Vorwerk gezüchtet. Er wollte ein außergewöhnlich schönes Nutzhuhn schaffen, das nicht nur Eier und Fleisch liefern sollte, sondern auch für die Repräsentation in den parkähnlichen Gärten der vorstädtischen Villenviertel geeignet sein sollte.

Die Federfuß-Zwerghühner waren bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts eine verhältnismäßig weit verbreitete Rasse. Ihre Beliebtheit und Verbreitung nahmen bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer mehr zu.

Das Seidenhuhn ist eine asiatische Rasse. Nach einer Überlieferung im Reisebericht von Marco Polo soll es sie bereits 1292 gegeben haben. In diesem Reisebericht über China und die Mongolei erwähnt er schwarze, katzenhaarige Hühner.

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